Donnerstag, 27. September 2012

Und mal wieder ein paar Sehenswürdigkeiten abgehakt. :)


Am Freitag Abend ging unser Programm mit den Cosmo-Leuten und der süßen Naomi (rechts auf dem Bild) in der Urgence Bar weiter. Dort werden alle Cocktails in Babyfläschchen serviert. Auch eine Möglichkeit um möglichst wenig Cocktail für viel Geld an die Leute zu bringen.


Aber als Touri ist man von sowas natürlich ganz und gar beeindruckt - ich hatte Cars auf meinem Fläschchen. :)

Montmartre Tour


Am Samstag ist es uns nach 1,5 Stunden Rumgerenne, 3 verschiedenenen Metrostationen und mit viel zu vielen Polizisten um uns rum endlich gelungen, die anderen zu treffen und an der Montmartre tour teilzunehmen. Hier im Hintergrund das Sacré-Coeur. Warum die Station am Place de la Concorde gesperrt war und wir dort nicht nach draußen durften, ist uns leider bis heute nicht bekannt, aber Hauptsache wir kamen überhaupt wieder an die Oberfläche.


Es war natürlich Wochenende und wieder mal extrem viel los. Weshalb die da alle saßen und wie gebannt geradeaus geschaut haben ist uns aber erst eingeleuchtet, als wir diesen Typ gesehen haben:



Macht der da einfach Kunststücke mit nem Fußball auf so ner Straßenlaterne.
Cooler Typ.

Nach der Sacré Coeur sind wir noch durch die Straßen von Montmartre gelaufen und...

...haben "le moulin de la Galette" angeschaut...
(Keine Ahnung, weshalb die eine Sehenswürdigkeit ist, aber wenn man schonmal da ist, macht man halt auch n Bild)


...den Straßenmusikern gelauscht...


... und ein Gruppenbild auf dem Place des Abbesses gemacht. Hier vor der Wand, auf der in jeder Sprache "Ich liebe dich" steht.
 

Isch des et schee??

Versailles



Danach war das Programm des Cosmo-Teams vorbei. Also sind wir am Sonntag mit noch 5 anderen Mädels auf eigene Faust nach Versailles gefahren.


Hier v.l.n.r. Aline, Lena, Anita, Vanessa, Julia. Bis auf Anita, die aus der Schweiz kommt, sind alle Deutsch. Die Australische, leicht verplante Naomi hat leider noch auf sich warten lassen.

 

Im Schloss


Der berühmte Spiegelsaal


Ungefähr so sieht mein nächstes Bett auch aus - vielleicht nicht ganz so schlicht.
 

 Gerade ist im Schloss so eine Ausstellung von einer gewissen Joana Vasconcelos, falls die jemandem was sagt - mir jedenfalls nicht.


Manche Stücke waren echt cool, wie z.B. die riesen High Heels aus Töpfen und Deckeln


oder der pink gefederte Helicopter.
 

Andere eher weniger. Aber vielleicht versteh ich dafür auch einfach zu wenig von Kunst. ;)




 Dafür war der Garten mit seinen vielen Brunnen umso schöner.


Le bassin du miroir


Wie man an meinem Gesichtsausdruck vielleicht unschwer erkennen kann, war die Sache für mich nach guten 4 Stunden Schloss besichtigen eigentlich erledigt.


Aber nein, mann muss ja wirklich ALLES gesehen haben, weshalb wir noch zu dem
2 Km entfernten Schloss der Marie Antoinette gelatscht sind, das Louis XIV für sie gebaut hat.


Und weil man ja schonmal da ist, hat man sich auch noch die Show des Neptune-Brunnens angeschaut, die nur einmal pro Tag für 10 Minuten stattfindet und nicht mal ansatzweise so spektakulär war, wie die der des "Bassin du miroir".

Danach sind wir dann endlich nach Hause. Also falls mich jemand besuchen kommt: glaubt nicht, dass ich das alles nochmal mit euch mach. ;)

Une promenade avec Johann


Am Monatg Nachmittag, nach meiner ersten Vorlesung dieses Semester, hab ich mich mit meinem sehr netten Freund Johann, den ich schon bestimmt 5 Jahre nicht mehr gesehen hatte, an der Fontaine Saint Michel getroffen.
 

Von dort aus hat er mir die Stadt - hier z.B. das hôtel de ville (Rathaus) - gezeigt


und herausgefunden, dass das da links kein Trinkbrunnen mit eau gazeuse ist.



Wir sind durch schöne, kleine Pariser Gässchen gelaufen



und haben uns zwischendurch in einem kleinen, sehr französischem Café eine Tasse
"Café de Cameroun" gegönnt.



Danach gings weiter über die "Pont des Arts" zum Louvre, wo er mir erklärt hat, dass hier Verliebte ein Schloss hinhängen um ihre Liebe zu besiegeln. :)


Und hier natürlich ein Bild vor der Pyramide des Louvre.


 Von ganz da hinten, wo die Notre Dame steht, sind wir gelaufen (Plus Umwege, weil wir ein-, zweimal in die falsche Richtung sind), gut oder? Also in Paris brauch ich keinen Sport machen - allerdings dachte ich das in Australien auch und wir wissen ja alle wie das geendet hat. :D


Die letzte Sehenswürdigkeit waren "les Invalides".

Nochmal vielen vielen Dank an Johann (aka Poncho) für alles. :)

Donnerstag, 20. September 2012

Schon die erste Woche rum - so schnell gehts!


Nachdem Aline am Samstag Nachmittag angekommen war, haben wir uns die Wohnung erstmal etwas gemütlicher eingerichtet und die Teppiche hinter dem Sofa und Tischdecken und Vasen in den Schränken verschwinden lassen - auch wenn wir uns nicht ganz sicher sind, ob die Vermieter damit ganz so einverstanden wären. Aber wir sind ja kluk und haben extra vorher Bilder gemacht, damit wir am Ende alles wieder an Ort und Stelle platzieren können. ;)


Danach gings erstmal gefühlte 3 Stunden einkaufen, weil ungefähr jeder Franzose zur gleichen Zeit wie wir gemeint hat, noch ganz dringen Lebensmittel zu brauchen.
Und dann gabs Essen. Hm, was macht man da wohl am besten als Student?
Richtig: Nudla mit Soß, scho gschwätzt!


Am nächsten Tag sind wir dann (zwar ausgeschlafen aber trotzdem nicht ganz so fit) endlich so richtig tourimäßig zum l'Arc de Triomphe am Charles de Gaulle Étoile - zumindest nachdem wir es nach ca. 10 Minuten und mit französischer Hilfe endlich geschafft hatten, das passende Métroticket für uns zu finden.


Irgendwie - keiner weiß so recht, wie s passiert ist - standen wir dann in so ner Schlange und waren plötzlich auf dem Weg nach oben aufs Dach des Triumphbogens, ohne Eintritt bezahlen zu müssen. Es war wohl zufällig Tag des offenen Denkmals, was wir natürlich erst am nächsten Tag erfahren haben. Egal, hauptsache gespart, würde ich als stolzer Schwabe jetzt mal behaupten.


Wie man sehen kann, hat sich der anstrengende Aufstieg der 284 Stufen (Nein, ich hab sie nicht gezählt, sondern gegoogelt) echt gelohnt. Hier im Hintergrund: La Défense mit den modernen Hochhäusern.


Da hinten irgendwo bei dem grußelig aussehenden braunen Turm wohnen wir. Das müsste jetzt Richtung Nord-Westen von Paris sein, wenn meine Erdkunde-4-stündig-Kenntnisse mich nicht ganz verlassen haben.


Sacré-Coeur


Les Champs-Élysées mit dem Louvre im Hintergrund


 Und natürlich la tour Eiffel wo dann sofort unser nächste Stop hinging.


Den Aufstieg wollten wir uns an diesem touristenüberladenen Sonntag allerdings noch ersparen.


Das ist der total creepy aussehende Turm bei uns in der Nähe, der sich dann natürlich auch noch als Kirche rausgestellt hat. Der sieht doch einfach aus wie so n Tower aus "der Herr der Ringe" oder?
Zum Glück sehen wir den von unserem Schlafzimmer aus nicht.


Am nächsten Tag ging dann unser erster Tag an der Uni los - mit noch 204 anderen internationalen Studenten. Bis jetzt geht unitechnisch außer 2 Stunden Französischkurs täglich noch nicht viel. Abends werden wir aber immer gut von dem Programm der Cosmo-Leute vom ISC unterhalten. Am Montag waren wir z.B. im Café OZ, dessen australische Einrichtung unsere neue Australien-Bekannschaft Naomi aber nicht ganz so beeindruckt hat.

Und am Mittwoch waren wir auf einer promenade en bateau sur la Seine:




Es war echt schön, aber soooooo kalt.



Unser erster Blick auf Notre Dame


Irgendwelche Leute, die wohl im Freien und ohne Musik einen Tanzkurs gemacht haben 
- Franzosen halt.


Papa, ich hätte gerne so eine Zweitwohnung direkt an der Seine mit Blick auf den Eiffelturm. :)


Und weil man von so einem Anblick einfach nicht genug bekommen kann, nochmal der Eiffelturm, von dem ich jetzt schon aus jeder Perspektive viel zu viele Bilder hab.


Hier glitzert und blinkt er sogar - wie soll man da auch aufhören zu fotografieren?

So schön, die Tour auch war, die Anmeldung beim Cosmo-Team dafür bleibt einfach unübertroffen. Als Aline und ich ins ISC Gebäude in den ersten Stock gekommen sind, dachten wir, wir sind im falschen Film. 
Dass alle Wände mit Bildern und Postern zugeklebt sind: ok. Dass alle Studenten rumrennen, lachen und einen auf Party machen: etwas seltsam, aber ok. Aber, dass einer nur in Unterhose an uns vorbeirennt und alle ihn bejubeln: Krass!!
Also wenn die das studieren nennen, kann das Semester ja heiter werden.
Wie sich nachher rausgestellt hat, laufen gerade die "Interviews" für die Aufnahme ins Cosmo-Team, wo anscheinend jeder unbedingt rein will und so ziemlich alles dafür machen würde. Unvorstellbar bei uns zielstrebigen Deutschen.