Nach viel, viel - wirklich viel - Überredungskunst hab ich es doch tatsächlich geschafft, meine liebste Familie dazu zu überreden, mich besuchen zu kommen.
Und endlich war es soweit. =)
Und endlich war es soweit. =)
In diesem schicken Hotel mit Blick auf den Eiffelturm und den Triumphbogen, nur 5-10 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt durften Mama und Papa nächtigen,
Lisi hat sich bei mir eingenistet. :)
Lisi hat sich bei mir eingenistet. :)
Ganz zu meinem Glück hab ich es nicht geschafft, meine Eltern davon abzubringen mit dem Auto zu kommen.
Auf diese Weise war nämlich das halbe Auto voll mit all dem Zeug für mich:
Auf diese Weise war nämlich das halbe Auto voll mit all dem Zeug für mich:
Spaghetti, Thunfisch, ca. 100 Beutel Tee, Tempo, extra für mich frisch gebackener Weinkuchen von Oma, Winterjacke, Rochers, Dominosteine, Kuscheldecke und - jetzt kommts - 10 Dosen Dosenwurst plus eine gerauchte Schinkenwurst plus 3 Landjäger!!! Alter!! Z-E-H-N Dosen! Das war fast so gut wie Weihnachten, ich sags euch. Die Franzosen können nämlich einfach keine gscheite Wurst machen - die haben 3 Mal so große Regale wie wir im Supermarkt und alles steht nur voller Schinken - so weit das Auge reicht, überall Schinken.
Nach diesem kleinen Highlight sind wir abends nur noch schnell zur Moulin Rouge, die beleuchtet gleich viel mehr hermacht als tagsüber.
Weil wir uns noch irgendwo einen Café gönnen wollten und Starbucks nun wirklich nicht pariswürdig gewesen wäre, habe ich die drei - vor allem zu Lisas Überraschung - ins Café de 2 Moulins oder besser bekannt als "das Café in dem Amélie gearbeitet hat" geführt.
So sieht man also aus, wenn man den Drehort seines Lieblingsfilms gefunden hat - also ungefähr so wie ich bei der Entdeckung meiner Dosenwurstlieferung.
2. Tag:
Natürlich war unsere erste Station am nächsten Tag der Eiffelturm, auch wenn mein Plan, den ich über Stunden ausgeklügelt hatte, etwas anders aussah - aber die Brauns kennen da nix und haben somit meinen Plan schneller verworfen als de gugga kosch.
Als richtige Touris war es selbstverständlich unsere Pflicht, uns eine Stunde in die Schlange zu stellen, damit man da auch oben gewesen ist. Zum Glück - ich habs nämlich davor echt kein einziges Mal geschafft. Leider war es ziemlich windig, weshalb die Spitze gesperrt war und wir nur bis auf die 2. Plattform konnten. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, war es sonnig und die Spitze wieder geöffnet sobald wir wieder unten waren. Papa wär am liebsten gleich nochmal hoch, aber da er der einzige Mann unter 3 frierenden Mädels war, wurde daraus leider nichts.
Also gings mit dem (schön warmen) Bus weiter zum Jardin du Luxembourg um dort eine Runde in der Sonne zu chillen...
...falls man das chillen nennen kann.
Danach weiter zu Saint Michel,
zur Notre Dame,
(Kleine Anekdote dazu: In der Kirche, ich zu Lisa: "Voll krass, letztes Mal als ich hier war, war hier n Gottesdienst und die haben einfach alle Touristen reingelassen und da drin rumlatschen lassen."
Lisa: "Was, echt? Oha, voll krass." Ich: "Ja, aber ganz ehrlich, hättest mal meinen Blog gelesen, wüsstest das schon längst!!" Lisa: "Äääähm, stand des da drin? Ups..."
Lisa: "Was, echt? Oha, voll krass." Ich: "Ja, aber ganz ehrlich, hättest mal meinen Blog gelesen, wüsstest das schon längst!!" Lisa: "Äääähm, stand des da drin? Ups..."
10 Sekunden später, ich zu Mama: "Voll krass, letztes Mal als ich hier war, war hier n Gottesdienst und die haben einfach alle Touristen reingelassen und da drin rumlatschen lassen." Mama: "Was, echt? oifach so?"
....Ja, dange fürs Gspräch. :D )
....Ja, dange fürs Gspräch. :D )
(endlich mal) in dieses Krankenhaus von dem Johann erzählt hatte,
weiter über den place de l'hôtel de ville, wo ich mich natürlich gleich von dem Michael Jackson Verschnitt hab begeistern lassen. Also Tanzen konnte er ja...
aber das Gesinge hätte er besser gelassen, gä Lisi? :D
Und endlich waren wir bei der heiß ersehnten, besten Crêperie von Paris - obwohl eigentlich niemand Hunger hatte, weil sich jeder von uns grad ne halbe Stunde davor nen Gyros mit Pommes reingehauen hat, gabs natürlich trotzdem für jeden einen Crêpe, so wies sich gehört. Und ich würde mal behaupten: das Ranzenspannen hat sich wie immer gelohnt:
Laut Papa, der beste Crêpe, den er je gegessen hat.
Laut Papa, der beste Crêpe, den er je gegessen hat.
Aber damit ja nicht genug: unser nächster Halt war ein Café direkt um die Ecke und der danach ein Resturant in Saint Michel wo ich mir direkt noch ein Entrecôte mit Pommes und Gemüse neidruckt hab. Also echt mal, schon allein essenstechnisch hat sich der Besuch meiner Familie für mich gelohnt - von meinem seelischen Wohlbefinden mal ganz abgesehen. ;)
3. Tag:
Erstmal haben wir den vielen Platz im leeren Bus genutzt um uns auf einen menschenüberlaufenen Triumphbogen einzustellen. Wie lässig er einfach dasitzt oder? :D
Ok, so menschenüberlaufen war er diesmal gar nicht...
...also sind wir auch direkt hoch (quasi gerannt).
Dementsprechend fertig waren wir auch, als wir endlich oben ankamen.
Man sollte ja meinen, ich sei das langsam mal gewöhnt - vor allem da ich im 6. Stock wohn und mich wirklich bemühe, immer die Treppen anstatt den Aufzug zu nehmen. Aber nein, ich sah mindestens genauso fertig aus wie Lisa, von mir gibts zum Glück nur kein Foto dazu.
Oben wars dank Wind und Regen mal wieder arschkalt, weshalb sich die Sache nach 10 Minuten auch schon wieder erledigt hatte...
...und wir weiter zum Louvre-Caroussel konnten um uns aufzuwärmen. Wir Helden waren natürlich Punkt 1 da und mit uns gefühlt ganz Paris. Doch zum Glück sind die Brauns eben echte Könner und haben sich direkt einen freiwerdenden Tisch, Café und süße Stückchen ergattert.
Das ist mal n Windbeutel oder?
Bei Lisa hat der Café aber irgendwie nicht so gewirkt.
Aber gut ich brauch ja nichts sagen, schließlich hab ich hier auch schonmal ne gute Stunde seelenruhig geschlafen. Dieser Ort mit seiner entspannenden Musik verleitet einen aber auch regelrecht dazu.
Zum Schluss des Tages sind wir nochmal nach Montmartre. Kurzer Halt bei der "Ich-liebe-dich-Wand-in-allen-Sprachen" ( wie auch immer die offiziell heißt). Süß oder? =)
Und dann noch zur Sacré Coeur.
Klar, man hätte auch hochlaufen können und nachdem die eine Bahn erst einfach nicht losfahren wollte und wir alle in die andere umsteigen mussten, wärs wahrscheinlich auch schneller gewesen, aber bitte: Wenn man schonmal ein Tagesticket hat. Das wär ja wohl eine Schande für alle Schwaben wenn man das nicht richtig genutzt hätte oder??
Erst haben Lisa und ich uns noch gefragt, wer da die ganze Zeit singt, aber nach diesem Auftritt wars klar: 100 Nonnen und ein Priester.
Abends haben wir alle noch bei mir gekocht - a guats Stickle Rindfloisch mit Baguette und Salat - ein oder auch mehrere Gläser Wein dazu getrunken und den Abend mit Fondant und anderen Leckereien von meinem Lieblingsbäcker ausklingen lassen. Warum ich abends nie Bilder gemacht hab weiß ich ehrlich gesagt auch nicht so genau - Faulheit wahrscheinlich.
4. Tag - Gucksch rom, gucksch nom...
Am letzten Morgen haben wir dann noch einen kleinen Abstecher zu La Défense gemacht. Der einzige, der von der Idee nicht ganz so begeistert war, so kurz vor
der Abreise noch nen Ausflug zu machen, war mein liebster Papa.
"Wann kommt n der Bus endlich?"
"Wie lang brauch mer denn no bis mer endlich do send?"
Aber als er dann erstmal da war ist die Unruhe natürlich gleich wieder verflogen. =)
Nach nicht mal 15 Minuten war die Sache (wie versprochen) auch schon wieder erledigt und wir waren sogar noch ne gute Stunde vor checkout time im Hotel.
Es war so schön mit euch und die Tage gingen wirklich mal wieder viel zu schnell vorbei. Nochmal vielen vielen Dank, dass ihr da wart. :*















































Ich waer ja auch gekommen. .. aber leider gings ned.. :)
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