Nach so vielen Sightseeing Tagen, dachten wir, es wird mal wieder Zeit für was Neues.
Warum also nicht zum Triumphbogen und die jährliche Parade zum Nationalfeiertag
am 11. November mitangucken?
am 11. November mitangucken?
Was wir da aber noch nicht wussten war, dass doch tatsächlich der Französische Präsident (mittlerweile Hollande nicht Sarkozy) dort sein Ründle gedreht und dem einen oder anderen Bürger die Hand geschüttelt hat - uns natürlich nicht, weil wir wie immer zu spät dran waren und zu weit hinten standen.
Diese heißen "Flics" saßen da die ganze Zeit auf ihren schicken Motorrädern rum und haben nur darauf gewartet, bis sie dem Landesoberhaupt als Eskorte dienen dürfen. Aline war von denen übrigens mehr begeistert als vom Präsidenten selbst: "Also die Typen, da. Die machen mich echt fertig gä? Die find ich so dermaßen cool auf ihren Flitzern!"
Achtung, alle startklar machen, er kommt....
...seht ihr ihn?? Er winkt ganz winzig aus dem hinteren Fenster dieses absolut nicht
Präsidenten-würdigen Citroen raus.
Präsidenten-würdigen Citroen raus.
"Oh mein Gott, Wir haben den Präsidenten gesehen, wir haben den Präsidenten gesehen!!"
Das war natürlich das absolute Highlight des Tages.
Das war natürlich das absolute Highlight des Tages.
So sieht übrigens die Champs-Elysées aus wenn der Präsident von Frankreich unterwegs ist.
Nach diesem erfolgreichen Start in den Tag, sind wir weiter ins reichste Arrondisement von Paris (das 16.), wo die kleine aber trotzdem feine Freiheitsstatue zu finden ist.
Danach gings dann ins etwas weniger schicke Chinatown - in diesem Viertel leben laut Alines Reiseführer 70.000 Menschen und damit die meisten Leute auf einem Fleck.
Aber ganz ehrlich: So wet ih et wohna. Bei diesem Anblick freut man sich schon regelrecht aufs schöne Ländle daheim, wo die Welt noch in Ordnung ist und die Kühe noch lila sind und Schokolade geben.
Das nennen die China Town??
Irgendwie hätten wir ein bisschen mehr "China Flair" erwartet.
Auch nicht schlimm, haben uns die Sache halt kürzer als gedacht angeschaut und sind mit einer Tartelette au Chocolat und einem noch heftigeren Schoko-/Sahne-/was auch immer Kuchen nach Hause.
Wo auch noch die Macarons auf uns gewartet haben.
Man gönnt sich ja sonst nix.
Man gönnt sich ja sonst nix.
Man sollte es kaum glauben, aber Aline und ich haben es nach so langer Zeit endlich mal geschafft, in den berühmten Mix Club unter dem Tour Montparnasse zu gehen, in den Erasmusstudenten Donnerstags zum Glück umsonst reinkommen.
Und es hat sich definitiv gelohnt, auch wenn die ollen Franzosen - wehslab auch immer - keine Deutschlandaufkleber hatten und wir uns deshalb schweren Herzens als Schweizer ausgeben mussten. Aber auch unter diesen Umständen hat es sich ganz gut feiern lassen.


















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